HISTORIE

DREI GENERATIONEN BAUERFAHRUNG

1919 – 1920

Firmengründer Hans Maier kauft ein stillgelegtes Sägewerk im niederbayerischen Gisseltshausen und nimmt es wieder in Betrieb. Seine Produktionsschwerpunkte legt er zunächst auf stark handwerklich geprägte Arbeiten, wie z.B. die Errichtung von Gewerbe- und Wirtschaftsgebäuden, Bahnhofshallen, Viehhöfen oder Uhrtürmchen auf Schulen und Rathäusern.

1921

Um konjunkturelle Schwankungen auszugleichen, werden dem Sägewerk eine Zimmerei, eine Schreinerei und eine Kyanisieranstalt angegliedert. Am 1. August des Jahres fügt Hans Maier seinem Unternehmen dann ein fünftes Standbein hinzu: eine Bauunternehmung.

1922 – 1927

Den erfolgreichen Jahren 1919 – 1921 folgt die depressive Phase der Inflation. Hans Maier trotz den Widrigkeiten, legt 1927 die Meisterprüfung im Zimmereihandwerk ab und rettet den Betrieb über die Rezessionsperiode: durch zahlreiche Einzelinitiativen, geschickte Weichenstellung, und mit einem Restbestand von nur mehr 20 Beschäftigten.

1928

Ab Mitte 1928 verbessert sich das Geschäftsklima. Die in der rezessiven Phase vorgenommene Umstrukturierung sowie Neuentwicklungen (z.B. die Verwendung bereits vorgefertigter Bauteile) erlauben jetzt rationelle Vorgehensweisen. Eine starke Nachfrage im In- und Ausland verzeichnen der Holzhausbau, landwirtschaftlich orientierte Stall- und Gewerbebauten sowie der Barackenbau. Die Gebäude werden an Ort und Stelle von werkseigenen Monteuren aufgebaut und übergeben. Damit werden die Grundlagen für die spätere – schlüsselfertige – Bauweise geschaffen.

1930 – 1944

Die Jahre 1930 – 1944 zeichnen sich zunächst durch eine sehr expansive Phase aus. Hans Maier, inzwischen anerkannter baugewerblicher Architekt, gliedert der Bauunternehmung eine eigene Sand- und Kiesgrube ein und führt die komplette Elektrifizierung aller Betriebe durch. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs und die Konfiszierung des Fuhrparks bringen dann jedoch eine fast vollständige Lahmlegung der Geschäftstätigkeiten mit sich.

1945

Nach Kriegsende beginnt im Oktober 1945 dann eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte: Hans Maiers Söhne Hanns und Alfred sowie seine Tochter Agnes treten dem Unternehmen als Gesellschafter bei.

1946

Mit Genehmigung der Militärregierung wird am 1.4.1946 das Unternehmen in die Hans Maier OHG Bauunternehmung und Holzbauwerk umgewandelt. Priorität hat nun die Bauunternehmung, was gleichzeitig auch die Weichenstellung der weiteren Entwicklung andeutet. Am Tag der Währungsreform zählt das Unternehmen 285 Beschäftigte – und hat sich damit zum größten Arbeitgeber im Landkreis Rottenburg entwickelt.

1947

Am 1. Mai 1947 stirbt Hans Maier und hinterläßt ein straff geführtes und in der Bauwirtschaft vielseitig aktives Unternehmen. Seine Söhne konzentrieren sich auf den weiteren, expansiven Ausbau. Architekt und Dipl.Ing. Hanns Maier schmiedet durch eine weitsichtige Geschäftspolitik das Unternehmen zu dem signifikanten Sammelbegriff HAMA. Dipl. Ing. Alfred Maier widmet sich dem maschinentechnischen Bereich und dem Tiefbau.

1948

Dem beginnenden Wiederaufbau folgend zieht die Bauunternehmung auch nach Landshut und München. Die ersten Aufträge reichen vom Wiederaufbau des Prinz-Ludwig-Ferdinand-Palais über Wohnungsneubauten bis hin zu Aufträgen der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung.

1958 – 1966

Der Marktdynamik entsprechend wird die Geschäftszentrale nach München verlegt. Dort wird die EWO gegründet, welche in den Jahren 1980 – 2016 mit Tochtergesellschaften in den USA und Kanada tätig ist. Im selben Jahr noch wird die SÜDAUFBAU in Nürnberg gegründet, welche ab 1966 weitere Geschäftsstellen eröffnet. Die Gründung der INVEST folgt 1961, die Gründung der Münchner Leasing dann 1964.

1973

Die Neustrukturierung der Unternehmensgruppe mit der Dr. Hanns Maier GmbH & Co. Beteiligungs-KG als Holding schafft die Rahmenbedingungen für den heutigen Konzern. Der Erfolg der Bauunternehmung erlaubt auch die Gründung neuer Schwestergesellschaften im In- und Ausland. Das ermöglicht eine weitere Diversifikation des Leistungsangebotes, auch in baunahen Marktsegmenten.

1994

Die Firmengruppe hat sich zu einer anerkannten Größe in der bayerischen Wirtschaft entwickelt. Das belegen die zahlreichen Glückwünsche und Würdigungen zum 75-jährigen Firmenjubiläum, das die Firmengruppe in diesem Jahr feiert.

1997 – 2000

In diesen Jahren vollzieht sich der Übergang von der zweiten in die dritte Gesellschafter-Generation. Die gesamte Firmengruppe steht nun unter der Führung von Dipl. Bauing. ETH, EUR Ing., lic. oec. HSG Hans Peter Maier, mit Unterstützung von Dr. Hanns Maier. Inzwischen umfasst die Firmengruppe zahlreiche Unternehmen, die ein Komplettpaket an Dienstleistungen „rund um’s Bauen“ anbieten, also entwickeln, planen, bauen und betreuen.

2006

Mit der Fertigstellung der Büroimmobilie Criterion in München erreicht die Unternehmensgruppe einen weiteren Meilenstein: Mit knapp 30.000 qm Bürofläche ist das Criterion nun die größte Büroimmobilie im Eigenbestand der Firmengruppe.

2007

Die Unternehmensgruppe beendet ihre Tätigkeiten als Bauunternehmen und Bauträger. Einzig in Luxemburg führt sie die Projektentwicklung für Dritte sowie die Bauträgertätigkeit im Luxussegmet fort. Baubetreuung leistet sie fortan nur noch für eigene Projekte.
Der Fokus der Unternehmensgruppe liegt jetzt auf der Verwaltung und Vermietung eigener Wohn- und Gewerbeimmobilien.

2009

Die Dr. Hanns Maier Familienstiftung wird gegründet. Ihr Ziel: der langfristige Erhalt der Unternehmensgruppe.

2013 – 2014

Das Geschäft in Kanada wird neu organisiert.

2015

Die Dr. Hanns Maier Kinder- und Jugendstiftung wird gegründet. Ihr Motto: Das Unternehmen erhalten und dabei Gutes tun.

2016

Dr. Hanns Maier stirbt am 18. Juli 2016. Die Unternehmensgruppe steht nun unter der alleinigen Führung von Hans Peter Maier.

2017

Mario Mühlbauer wird Geschäftsführer der Unternehmensgruppe und unterstützt fortan Hans Peter Maier. Im Zuge der weiteren Fokusierung der Unternehmensgruppe auf das Kerngeschäft wird das Tankstellengeschäft der Süd-Treibstoff eingestellt.

2019

Die Firmengruppe Hanns Maier feiert ihr 100-jähriges Bestehen.

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